Vita

portrait_denkmal_3__1416861035.jpgTobias Langguth, geboren 1957 in Karlsruhe, erlernte autodidaktisch das Gitarrespiel und ist seit 1979 als Berufsmusiker tätig. Einige Semester an den Musikhochschulen Hamburg und Köln, sowie Studienaufenthalte in Rio de Janeiro und New Orleans runden sein profundes musikalisches Wissen und Handwerk ab. Langguth lebte geraume Zeit in Karlsruhe, ist in diversen Bands tätig bzw. gewesen, wie Joe Wulfs Gentlemen of Swing, Jan Jankejes Mobil Jazz Band, Acoustic Avenue sowie mit Solokünstlern wie Viviane de Farias, Mauro Martins, Hans »João« Limburg, Ignez Carvalho, Nicole Metzger, Pierre Paquette, Rainer Pusch und vielen anderen. 2016 ist er zurückgekehrt in den Rhein-Neckar-Raum, wo er bereits in den 80er Jahren mit Jazz-Legenden wie Wolfgang Lauth, Peter Kosch und Fritz Münzer konzertierte.

Während er sich Ende der Siebziger ganz in der Tradition des Bebop und Modern Jazz entwickelte, wandte er sich im Laufe der Achziger Jahre immer stärker der brasilianischen Musik zu, um dann Ende der 90er Jahre den Gesang als weiteres Ausdrucksmedium zu entdecken und, ebenfalls autodidaktisch, zu vervollkommnen. Ab 2000 befasste er sich folgerichtig weitestgehend mit brasilianischer Musik um schließlich in jüngerer Zeit zu seinen ganz alten Wurzeln des Blues und der Rockmusik der 60er Jahre zurückzufinden.

Momentan ist er als Solo-Künstler und im Trio unterwegs, und schöpft dabei die komplette Bandbreite seiner stilistischen Vorlieben aus.